Geschichten aus dem Baum

Ein alter Baum in einer Siedlung soll gefällt werden. Eines Tages steigt ein alter Mann in den Baum. „Er begann zu spüren, dass die Schwingungen seiner Gefühle  eins mit denen des Baumes wurden.“

Dann fiel ihm ein Baumblatt in den Schoß. Dieses war beschrieben.

Es stellte sich heraus, das alle Baumblätter beschrieben waren. Diese beinhalteten Geschehnisse aus dem Leben der Menschen, die im Laufe der Jahrzehnte im „Sichtkreis“ des Baumes gelebt hatten.

Da nur der alte Mann diese Baumblätter lesen konnte, begann er diese einmaligen Lebensgeschichten aufzuzeichnen. Mit der Zeit fanden sich immer mehr Menschen unter dem Baum ein. Der alte Mann las ihnen einige dieser Geschichten vor.

Diese Geschichten sind nun in dem ersten Band zusammengefasst, ein zweiter folgt bis Ende des Jahres.

Ganz wunderbare Geschichten in „einer Geschichte“. Beobachtungen, Erlebnisse, die den Baum während seines Wachstums über viele Jahre begleitet haben. Trauriges, Lustiges, nachdenklich Stimmendes.“ (Kara)

Heute war einer der Tage, an denen der alte Mann seinen Zuhörern eine Geschichte aus dem Baum vorlas. Es versammelte sich mittlerweile eine große Schar an Neugierigen bei seinen „Lesungen“, zumeist aus der Nachbarschaft. Manchmal kam auch ein Reporter vorbei.

Begonnen hatte es vor mehreren Monaten, als der alte Baum gefällt werden sollte.

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Mahmud hatte mit 15 Jahren schon mehr traumatisches erlebt, als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben.

Weinen war für ihn etwas Alltägliches, es gehörte zu seinem Leben wie Wasser und Brot.

Er weinte wenn die Bomben fielen! Bei jedem Bombeneinschlag setzte das Leben zwei Mal für Sekundenbruchteile aus!

Das erste Mal, wenn man das Jaulen der abgeschossenen Bomben hörte.

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Wie schön das Leben sein konnte! Das Wochenende hatten sie miteinander verbracht. Alles war so gewesen wie davor-  bevor sie diesen Abend mit Micha und Elli verbracht hatten.

Am Samstag waren sie nach München gefahren und hatten am Rathausplatz mit ihrem neuen Projekt begonnen. Dieses wollten sie in den nächsten Monaten in verschiedenen Städten durchführen.

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Seit seiner Geburt wohnte Richard in diesem kleinen Dorf nahe Neuburg. Das Dorf war etwas abgelegen, die Hauptstraße war eine Verbindung zwischen 2 weiteren Dörfern. In seiner Jugend hatte er den Schreinerberuf erlernt und bis zur Übernahme des Bauernhofes von seinen Eltern auch ausgeübt. Danach war er bis zum siebzigsten Lebensjahr Landwirt.

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Ludwig war ein zufriedener Rentner. Er hatte eine sehr gute Rente und auch sonst einiges an materiellem Wohlstand. Seine Kinder waren beide glücklich verheiratet und hatten ihm die Sonne seines Lebens beschert: drei Enkelkinder. Die älteste war Julia. Sie war mittlerweile 14 und besuchte ihn ziemlich oft.

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Heiligabend!

Ein besinnlicher Abend ohne seine Kinder, Enkel oder sonstigen Verwandten. Wie jedes Jahr würden sie ihn zu sich einladen, er würde dankend absagen und froh sein, dass sie sich nicht aufdrängten, zu ihm zu kommen. Er nahm gerne Einladungen für die folgenden Feiertage an.

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Und dann sah er ihn. Er stand lässig an der Mauer gelehnt und bewegte sich nicht. Bekleidet war er mit einem hellen Trenchcoat. `Irgendwie wie Columbo, dieser Detektiv aus alten Filmen`, dachte sich Robert, während er sich ihm näherte, `fehlt nur noch die Zigarre im Mund`. Und dann überkam ihn schon der erste Schub Angst.

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Beim Lesen eines der Baumblätter fühlte der alte Mann sich in seine Jugendzeit versetzt. „Die Geschichte dieses Jungen könnte genauso gut die meine sein“, dachte er schmunzelnd. Den Beschreibungen nach musste sie aus den fünfziger Jahren sein.

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Dieser Beitrag hat 5 Kommentare

  1. Beate

    Guter Mix der Geschichten. Stilistisch verbesserungswürdig, auch einige Schreibfehler sind noch vorhanden 🙁

    1. gerhard

      Die korrigierte und lektorierte Fassung kommt demnächst. Dies ist die Rohfassung

  2. Gina L.

    Nahegehende Geschichten. Gute Mischung aus Nachdenklichem gemischt mit etwas Humor. Wenn das Buch rauskommt, würde ich gerne eines kaufen.

  3. Paul Winter

    Gute Idee mit den Baumblättern. Die Geschichten gefallen mir. Über den Baum würde ich gerne mehr erfahren.

    1. gerhard

      In der endgültigen fassung gibt der Baum viel mehr über sich preis.

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